Ben Gershon

wurde im jüdischen Jahr 5745 geboren. Sein erstes Kunstwerk schuf er im Alter von anderthalb Jahren auf der Tapete seines Schlafzimmers.

Anders als andere jüdische Jungen, die Arzt oder zumindest Buchhalter werden mussten, machte Gershon einen Abschluss in öffentlicher Verwaltung, Recht und Steuerrecht, um eine Karriere als Comic-Künstler zu verfolgen.

Humor ist laut Gershon einer der wichtigsten Aspekte des Judentums. Die einzigartige Widerstandsfähigkeit der Juden und ihren außergewöhnlichen Sinn für Humor bringt Gershon immer wieder gerne in seinen Comics zum Ausdruck.

In seinem Comic-Band „Jewy Louis“ porträtiert Gershon komische Situationen und die Absurditäten jüdischen Lebens in einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft. Mit seinem schrägen Humor hat er sich in die Herzen der Leser gezeichnet.

Jewy Louis Ausstellungen waren bereits im Jüdischen Historischen Museum in Amsterdam und dem Jüdischen Museum Wien zu sehen.

Für weitere Informationen über Ben Gershon besuchen Sie seine Website: www.BenGershon.com

 

Mirjam Pressler

Mirjam Presslergeb. 1940 in Darmstadt, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Landshut. Sie studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Sie hat drei erwachsene Töchter, die sie nach der Scheidung von ihrem Mann alleine großgezogen hat.

Mirjam Pressler hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst, darunter »Bitterschokolade« (Oldenburger Jugendbuchpreis), »Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen« (Deutschen Jugendliteraturpreis), »Malka Mai« (Deutscher Bücherpreis), sowie die Lebensgeschichte der Anne Frank »Ich sehne mich so«. Außerdem hat sie viele Bücher aus dem Niederländischen, Englischen und Hebräischen übersetzt. Für ihre »Verdienste an der deutschen Sprache« wurde sie 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet, für ihr Gesamtwerk als Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises und für ihr Gesamtwerk als Autorin und Übersetzerin 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis.

www.mirjampressler.de

Gabriele Hannemann

Gabriele Hannemann

Gabriele Hannemann ist Lehrerin für Englisch, Deutsch und Religion. Seit 2004 unterrichtet sie im Rahmen des Bildungsprojektes Open Mind – Leben mit dem Gelben Stern. (ein Unterrichtsangebot für Klasse 4 bis 13 in Schleswig-Holstein). Sie ist Mitgründerin und 1. Vorsitzende von Yad Ruth e. V. in Hamburg zur Unterstützung von bedürftigen jüdischen Shoah-Überlebenden (Holocaust-Überlebenden)  in Israel und Osteuropa, speziell im Baltikum und in Moldawien. 2013 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Zu ihrer im Ariella Verlag erschienenen Biographie »Marisha, das Mädchen mit dem Stern« wird im Herbst 2017 auch eine Lehrerhandreichung erscheinen.

Adriana Stern

Adriana Stern

Adriana Stern, geboren 1960 an der holländischen Grenze, ist Grenzgängerin geblieben. Mit zwölf begann sie zu schreiben, mit fünfzehn lief sie von zu Hause weg, schloss sich der Hausbesetzerbewegung an, lebte in verschiedenen Wohnprojekten in Berlin, Hamburg, Bochum und Amsterdam. Sie ist Autorin, Sozialarbeiterin und Zirkuspädagogin und bietet Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche an. Sie schreibt Romane, Kurzgeschichten, Lyrik, Märchen und Essays zu aktuellen und brisanten gesellschaftlichen Themen. Bereits veröffentlichte Jugendromane: »Jockels Schweigen«, »Hannah und die anderen«, sowie »Und dann kam Sunny«. Ihr neuester Roman »Und frei bist Du noch lange nicht« ist 2016 im Ariella Verlag erschienen.

Leah Goldberg

Leah Goldberg(1911-1970) wurde in Königsberg, (heute Kaliningrad, Russland) geboren und begann schon als Schulmädchen Verse auf Hebräisch zu verfassen. 1933 promovierte sie durch eine Arbeit über semitische Sprachen an der Universität Bonn zum Dr. phil. und emigrierte in das vorstaatliche Israel im Jahre 1935. Goldberg war eine profilierte Dichterin, aber auch Theaterkritikerin, Übersetzerin, Redakteurin und erfolgreiche Kinderbuchautorin. Im Jahre 1952 gründete sie die Abteilung für vergleichende Literaturwissenschaften an der Universität Jerusalem und blieb deren Leiterin bis zu ihrem Tod. Goldberg schrieb 9 Gedichtbände, 2 Romane, 3 Theaterstücke, 6 Sachbücher und 20 Kinderbücher. Sie wurde mit vielen Preisen geehrt, darunter auch der Israelische Literaturpreis des Jahres 1970. Goldberg gilt als eine der führenden Intellektuellen Israels ihrer Zeit. Sie sprach sieben Sprachen und übersetzte, neben ihrer eigenen literarischen Tätigkeit, zahlreiche Werke europäischer Autoren ins Hebräische.

Myriam Halberstam

Myriam Halberstamist Journalistin, Filmemacherin und Kinderbuchautorin. Als Amerikanerin in Deutschland aufgewachsen, mit Stationen in New York und Tel Aviv, lebt sie heute mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Berlin. Sie ist Autorin und Mitherausgeberin der erfolgreichen Serie »Alle Kinder dieser Welt« im Carlsen Verlag. Im Frühjahr 2010 hat sie den Ariella Verlag gegründet.

Prof. Dr. Hanna Liss

Hanna Liss

lehrt seit 2003 an der Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, das Fach Bibel und Bibelauslegung. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit, zu der auch Forschungs- und Lehraufträge im In- und Ausland zählen, hält sie regelmäßig Vorträge für ein interessiertes Laienpublikum. In Zusammenarbeit mit Bruno E. Landthaler hat sie, neben »Erzähl es Deinen Kindern«, für Studenten das allgemeinverständliche Werk »Tanach – Lehrbuch der jüdischen Bibel« bereits in dritter Auflage vorgelegt.

Hochschule für jüdische Studien Heidelberg

Bruno E. Landthaler

Bruno E. Landthalerstudierte Theologie, Philosophie und Judaistik, ist freier Autor und hat die Internetplattform »Parascha – Die jüdische Bibel« ins Leben gerufen. Auf dieser Plattform hat er die ersten Texte veröffentlicht, die dem Werk »Erzähl es deinen Kindern« zugrunde liegen. Ein Parallelprojekt mit Texten für Jugendliche ist ebenfalls dort im Aufbau begriffen. Er ist verheiratet mit Prof Dr. Hanna Liss. Gemeinsam leben sie mit ihren drei Kindern in Frankfurt am Main und sind dort Mitglieder der jüdischen Gemeinde.

www.parascha.de

Marina B. Neubert

Marina B. Neubert

in Lemberg geboren, lebte in Moskau und kam Anfang der 90er Jahre nach Deutschland. Sie studierte Philologie, Germanistik und Journalistik in Moskau und in San Francisco, wo sie 1994 den »Award of Merit« der Stadt für ihr dramaturgisches Werk erhielt, sowie in Hannover und Berlin. 1996 wurde sie für ihr Hörfeature »Erinnerungen« mit dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnet. 2015 feierte ihr Jugendroman  »Bella und das Mädchen aus dem Schtetl« im Rahmen der 50 Jahre Deutsch-israelischer Beziehungen die internationale Premiere auf der Buchmesse in Jerusalem. 2018 ist ihr erster Roman für Erwachsene »Kaddisch für Babuschka« im AvivA Verlag erschienen. Marina B. Neubert lebt als Autorin und Hochschuldozentin in Berlin.

www.marinaneubert.de

Rosa Hipp

Rosa Hippist Malerin und Autorin und arbeitet in der Hochbegabtenförderung im Grundschulbereich.Sie ist Mitbegründerin der integrativen Bezalel Kunstwerkstatt für Jugendliche und Erwachsene und lebt in Uetersen, Norddeutschland.

Im Ariella Verlag erscheint Ihr Debutroman »Die Gondel mit dem magischen Schwert«.

Shlomit Tulgan

Shlomit Tulganstammt aus einer sephardischen Familie von Istanbul und Thessaloniki. Geboren in Berlin, wuchs sie aber den Großteil ihrer Kindheit, aufgrund der journalistischen Tätigkeit ihrer Eltern, in Prag und Moskau auf.

In Berlin studierte sie Kunstpädagogik an der Universität der Künste und Kommunikationsdesign an der Mediadesign Akademie. Sie arbeitete in Seattle, Jerusalem und Berlin, schrieb und illustrierte mehrere Kinderbücher in deutscher und türkischer Sprache und wirkte in mehreren bildungspolitischen Projekten an Schulen gegen Antisemitismus und Islamphobie mit. Seit 2008 arbeitet sie in der Bildungsabteilung des Jüdischen Museum Berlin und konzipiert dort die Kinder- Familien- und Feiertagsprogramme.

2010 gründete sie das Jüdische Puppentheater Berlin »Bubales«, das sich besonders im interkulturellen Dialog für Kinder engagiert.